Geschenkbox Whisky Finishing Do it yourself Kit

Was bedeutet Finishing?

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FINISHING - abwechslungsreicher Geschmack

Anders als beim Wein, bei dem die Jahrgänge der gleichen Rebsorte eines Winzers deutlich variieren können, haben Standardabfüllungen fassgelagerter Spirituosen wie Whisky oder Rum immer den „gleichen“, markeneigenen Geschmack.

 

Da das Holz der Fässer nicht immer das gleiche Aroma abgibt, werden einige hundert Fässer des gleichen Destillats vor der Abfüllung miteinander vermischt, um dem Konsumenten das vertraute Geschmackserlebnis bieten zu können.

 

 

Finishing - eine Erklärung am Beispiel Whisky

Das Finishing bzw. die Veredelung von Whisky bedeutet, dass eine Destillerie nach einer gewissen Lagerzeit ihren Whisky von einer Fassart in eine andere umfüllt.

 

Diese „sekundäre Reifung“ erhöht die Komplexität des Whiskys.
Häufig verwendet werden Sherryfässer, die typischerweise reichhaltige Noten
von getrockneten Früchten und Gewürzen wie Zimt und Muskatnuss
enthalten.
Dies stellt einen geschmacklichen Kontrast zu den Vanille- und Toffeenoten von Ex-Bourbon-Fässern dar.
Für die Veredlung können aber auch Rotwein-, Portwein-, Cognac-, Rum- und sogar Tequila-Fässer genützt werden.


Brennereien auf der ganzen Welt veredeln ihre Whiskys in alternativen
Fässern, aber das Phänomen zog erst ab den 1980er Jahren die Aufmerksamkeit auf sich, als Hersteller wie Balvenie begannen, ihren in Bourbonfässern gereiften Whiskys eine zweite Reifung in Ex-Sherry-Fässern zu geben.


Scotch Whisky muss vom Gesetz her mindestens drei Jahre in Eichenfässern lagern, bevor er abgefüllt werden darf.
Da (längere) Lagerzeit auch „totes Kapital“ bedeutet, füllen Hersteller
auch jüngere Destillate bereits in Flaschen ab, die man oft als „Standard“ Whiskys in den Regalen findet.
Meist wird jedoch länger gereift und das Finishing ist eine Erweiterung
dieses Prozesses.


Das zur Veredelung verwendete Fass muss vorab von jeglicher Flüssigkeit befreit worden sein.
Die geschmackliche Veränderung des nun eingefüllten Destillats resultiert nur aus seiner Wechselwirkung mit dem Holz des Fasses bzw. der in den Dauben verbliebenen
Aromen.

 

Im Wesentlichen ist das Finishing eines Whiskys eine Gelegenheit, mit Aromen zu spielen und einem soliden Produkt neue aromatische Elemente hinzuzufügen.

 

Derzeit ist dieser Prozess schwer zu messen.
Ihre Geschmacksknospen sind daher das beste Barometer dafür.

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